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mein Bayerischer Jakobsweg vom 16. bis 25. August 2010 zu Fuß von München nach Lindau als -
Marsch der Verbundenheit
Bericht und Programm
Zum Erfahrungsbericht von Frau Röhle Zu den Gedanken von Frau Röhle zu ihrem Marsch.
letzter Tag in Lindau
mit Soldaten der ARI-Kaserne Kempten.
7.Tag Marktoberdorf
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Bild 4 : In Marktoberdorf Bild 5 : In Oberthingau Bild 6 : Rast
3.Tag im Kloster Andechs
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Bild 1 : In Andechs Verabschiedung durch Bürgermeister Schlertz und Oberst Werstler Bild 2 : Verabschiedung vom Klöster Andechs durch Bruder Benedikt, O Werstler und GSOrgLtr König Bild 3 : Eine kurze Rast.
3.Tag in Pähl im Pfaffenwinkel
von links : Roger Gemähling, Franz Summer, Johann Weber (2.BGM) Oberst Dietmar Werstler ( Luftlandeschule Altenstadt), Alfons Keller(3.Bgm) und Irmengard Röhle.
Am 3.Tag überreicht Frau Röhle mit Oberst Werstler den Gemeindevertretern der Gemeinde Pähl die die „Gelbe Schleife“ als Symbol der Solidarität
1.Tag in München
Irmengard Röhle erklärte ihre Aktion Marian Offman, Münchner Stadtrat und Sprecher des Sozialausschusses, der nicht nur die „Gelbe Schleife“ erhielt, sondern ebenso einen Becher der Landesgruppe Bayern. Auch Oberst Johann Stadler, Kommandeur des Landeskommandos Bayern, war zum Marienplatz gekommen. Text und Fotos: Stellvertretender Landesvorsitzender Eberhard Grein
„Marsch der Verbundenheit mit unseren Soldaten im Einsatz“ 265 Km zu Fuß von München nach Lindau Hat unser Ex-Bundespräsident Recht? Wuchert freundliches Desinteresse für die Bundeswehr in unserer Gesellschaft? Dürfen die über 6000 Soldaten, die derzeit an zwölf Einsatzorten rund um den Globus im Einsatz sind, kein mitfühlendes Interesse an ihrer Arbeit erwarten? Diese Fragen ließen mir seit langem keine Ruhe. Viele Gespräche und Kontakte mit Soldatinnen und Soldaten und ihren Angehörigen bestärkten mich: Du musst was tun! Unabhängig von einer persönlichen Zustimmung oder Ablehnung eines Einsatzes sollte den Soldaten zumindest das gewährt werden, was für viele andere gesellschaftliche Gruppen ganz selbstverständlich ist: Solidarität. Wir sollten die in Ehren halten, die im Kampf gegen Terror und Gewalt fallen und die ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen für die Gemeinschaft der Deutschen und für eine bessere und sichere Welt. Es war mir klar, dass ich vom Schreibtisch aus keine Antworten finden würde und so machte ich mich auf den Weg. Auf den Weg zu Fuß von München nach Lindau. Wollte so meinem Auftrag als Mittler zwischen Gesellschaft und Bundeswehr auf Schusters Rappen gerecht werden und die „Gelbe Schleife“ als Zeichen der Solidarität mit unseren Soldaten in die, auf dem bayerischen Jakobsweg liegenden Gemeinden und Städte bringen. Ausgerüstet mit marschtauglichem Schuhwerk, 12 Kilo Gepäck im Rucksack und jede Menge Energie und Tatendrang für mein Vorhaben, startete ich am Montag, den 16. August 2010 auf dem „Münchner Marienplatz“ meine Mission. Am ersten Tag war ich bewusst allein unterwegs. Zunächst galt es „den Kopf frei zu bekommen“, berufliches und privates auszublenden, um mich in den nächsten Tagen ganz auf meine „Botschaft“ konzentrieren zu können. Entlang der grünen, tosenden Isar ergab sich – auf meinem Weg zum 27 Km entfernten Tagesziel „Kloster Schäftlarn“ - so manch interessierter Dialog mit Radlern und Spaziergängern, dem ich entnehmen konnte, dass ich auf dem richtigen Weg war. Ein gutes Gefühl! Voll Elan ging es am nächsten Morgen (2. Tag) 8:00 Uhr – in Begleitung von 20 Soldaten (davon eine Soldatin) der Offiziersschule Fürstenfeldbruck – wieder auf Strecke. Da hieß es für mich: Keine Müdigkeit vorschützen…..denn die Marschgruppe heizte mir mit entsprechendem Tempo mächtig ein. Bei strömendem Regen machten wir uns – nach einem freundlich informativen Gespräch mit der II. Bürgermeisterin von Schäftlarn – zunächst auf den Weg nach Starnberg, wo uns auf dem Kirchplatz – der zum Glück nicht wie die Uferwege wegen Hochwasser unter Wasser stand - Herr Jägerhuber (II.Bgm, Starnberg) ganz herzlich zum Pressetermin empfing. Gerne ließ auch er sich die „Gelbe Schleife“ als Zeichen der Verbundenheit ans Revers heften. Nach weiteren Gemeindebesuchen auf unserer Tagesstrecke erreichten wir am Nachmittag das imposante Kloster Andechs und ließen uns dort – wohlverdient - gemütlich im Biergarten nieder, wo sich manch einer der Klosterbesucher zu uns gesellte, um mehr über unsere Aktion zu erfahren. Auch Frau Neppel, die Bürgermeisterin von Andechs – mit der ich mich am selben Abend zu einem Gespräch traf - war voll des Lobes und signalisierte Unterstützung zum Thema „Information der Bevölkerung über die Einsätze der Bundeswehr“ in Form von Vortragsveranstaltungen. Am Morgen des dritten Tages (Kloster Andechs-Wessobrunn) freute ich mich – bei besten Marschbedingungen - auf einen ganz besonderen Begleiter meiner Tagesetappe von Andechs nach Wessobrunn. Herr Oberst Werstler (amt. Kommandeur der LL/LTS Altenstadt) gab mir die Ehre seiner Begleitung. Mit dem Segen von Pater Benedikt machten wir uns auf den Weg. Mein kurzes Wunschdenken, das Marschtempo würde mit Herrn Oberst sicher auf ein „gemütliches“ Maß reduziert werden können, wich alsbald der Realität. Wie am Tag zuvor ging es zackig voran, durch Wiesen und Wälder, von Gemeinde zu Gemeinde, wo wir gerne und interessiert empfangen wurden. 4. Tag, Wessobrunn – Rottenbuch Mit einer 19 köpfigen dynamischen Abordnung der LL/LTS Altenstadt startete ich – mehr oder weniger munter - meine 4. Etappe. „Getragen“ von der guten Laune der sympathischen Soldaten und dem ungebrochenen Willen, meine Botschaft der Solidarität zu den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinden zu bringen, blieb mir gar keine Zeit, über meine Wehwehchen nachzudenken. Schritt für Schritt ging es voran. Das Bezwingen der Ammerschlucht – ein wahrlich anspruchsvoller Streckenabschnitt – kostete nicht nur mir Schweiß und Kraft. Doch unsere Mission ist jede Anstrengung wert! Auch am 5. Tag (Rottenbuch - Lechbruck) meines „Marsches der Verbundenheit“ begleiteten mich Soldaten der LL/LTS Altenstadt. Die Strecke – auf der wir 5 Bürgermeistern den Impuls für mehr Solidarität mit den Soldaten im Einsatz an die Hand geben konnten - führte uns bei strahlendem Sonnenschein von Rottenbuch nach Lechbruck. Bei kühler Apfelschorle und leckeren Butterbrezen kam es besonders mit dem freundlichen Steingadener Bürgermeister Wörle zu regem Austausch. Samstag, 21. August, 6. Etappe, Lechbruck- Marktoberdorf Etwas müde, aber zum Glück noch immer blasenfrei an den Füßen, marschierte ich an diesem Tag alleine durch Wald und Flur meiner schönen bayerischen Heimat. Dieser Tag war geprägt von besonders intensiven und herzlichen Gesprächen, die ich mit den Menschen, die zufällig meinen Weg kreuzten führen konnte. Sei es der Landwirt, mit dem ich am Weidezaun ins Gespräch kam, oder die freundliche Radfahrerin, die sich über eine halbe Stunde mit mir über das Thema Solidarität mit unseren Soldaten unterhielt, bei all meinen Begegnungen sprang der Funke über…… Keine Spur vom „freundlichen Desinteresse“! Im Gegenteil….! Auf geht’s zu 7. Etappe! Der Sonntag machte seinem Namen alle Ehre. Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel startete ich in fröhlicher Begleitung von Soldaten des GebSanRgt42 aus Kempten, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe Allgäu (Melvin Jedlicsek), sowie Mitgliedern der Nordic-Walking-Gruppe Betzigau, die Tagesetappe mit Ziel Kempten im Allgäu. Zuvor freuten wir uns über die herzliche „Verabschiedung“ durch einen Vertreter der Gemeinde Marktoberdorf, Herrn Werner Müller. Trotz Sonntag nahmen sich auch Herren der Gemeinde Oberthingau, darunter der II. Bürgermeister, die Zeit, uns für ein freundliches Gespräch zu treffen. 8. Tag Auf dem idyllisch gelegenen Mariaberg bei Kempten, war der Treffpunkt für die 8. Etappe des Weges nach Lindau. Soldaten des GebSanRgt42, allen voran – zu meiner persönlichen Freude - der Kommandeur OFA Dr. Hengstermann, gingen mit mir an den Start. Herr Josef Mayr, II. Bgm von Kempten begleitete uns ein Stück des Weges und versprach, wie auch die weiteren Bürgermeister, die wir heute besuchten - das Thema „Solidarität mit den Soldaten im Einsatz“ schon bald – in Form von Vortragsveranstaltungen - mit Leben zu füllen und die als Symbol der Solidarität überreichte „Gelbe Schleife“ nicht in der Schublade verschwinden zu lassen….. Neunter Marschtag! (Weitnau - Simmerberg) Ich wusste bisher gar nicht, wo sich überall in meinem Körper Muskeln befinden….. Müde und erschöpft machte ich mich – heute, da alleine unterwegs – schön gemütlich auf Strecke. 29 Kilometer warteten auf mich. Dank der Pharmaindustrie rückte ich wirkungsvoll meinem Ischiasnerv zuleibe, der schon während der ganzen letzten Nacht mit meiner rechten Wade Samba tanzte. Ein vormittags aufkommendes Gewitter überredete mich, mein zeitlupenartiges Marschtempo zu erhöhen. Von Stunde zu Stunde besserte sich mein Zustand. Heute war Pilgertag. Meditation, Ruhe, Kräfte sammeln für den morgigen Endspurt….. Mittwoch, 25. August 2010 - 10. Marschtag (Simmerberg – Lindau) Müdigkeit, Schmerzen und Erschöpfung waren spontan verflogen, als ich gegen 7:45 Uhr auf dem Parkplatz vor meiner Pension eine überwältigende Anzahl von Soldatinnen und Soldaten sah, die mich auf meiner 10. und letzten Tagesetappe begleiten würden. Weit über 60 Marschteilnehmer standen vor mir und machten mich vor Freude und Begeisterung für einen Moment sprachlos. Und das will bei mir was heißen….! Die Teilnehmer kamen vom GebSanRgt42 aus Kempten, sowie von der LL/LTS in Altenstadt. Ein absolut tolles Gefühl, so großartige Unterstützung zu erfahren! Auch den Vertretern der Gemeinde Simmerberg, die sich gegen 8:00 Uhr eingefunden hatten um ihre Solidarität zu bekunden, war die Begeisterung anzusehen. Die „Gelbe Schleife“ wird in Simmerberg ganz gewiss eine „Heimat“ finden. Eine wunderbare Strecke lag nun vor uns. Bergauf, bergab dem herrlichen Bodensee entgegen. Die Sonne schien besonders hell, der Himmel war besonders blau…. Kaiserwetter! Gut gelaunt, voll positiver Energie und begleitet von freundlichen Gesichtern am Wegesrand waren wir in Verbundenheit mit unseren Kameraden im Einsatz unterwegs nach Lindau, wo uns in Vertretung der sich im Urlaub befindlichen Bürgermeisterin, Herr Stadtrat Hostenkamp mit Vertretern von Presse und TV erwartete. In seiner Ansprache bekundete er klar und deutlich eine tiefe Verbundenheit zur Bundeswehr und beteuerte, sich persönlich für mehr Solidarität mit den Soldaten im Einsatz einzusetzen. Fazit: Jeder Schritt, jeder Tropfen Schweiß, jede auch noch so große körperliche Anstrengung hat sich gelohnt! Meine Mission war erfolgreich! Ein Dank an die Landesgruppe Bayern des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, die mir „meinen Marsch“ ermöglichte. Besonders Herrn Josef Barth von der Landesgeschäftsstelle, für seine unermüdliche Hilfe. Ich danke den Vertretern der Städte und Gemeinden für ihr großes Interesse und ihre Bereitschaft unseren Soldaten im Einsatz die ihnen gebührende Solidarität zukommen zu lassen. Mein herzlicher Dank gilt auch all den Soldatinnen und Soldaten der LL/LTS Altenstadt, des GebSanRgt42 Kempten, sowie der Offiziersschule Fürstenfeldbruck. die mich auf meinen Etappen schwungvoll begleitet haben. Mein ganz persönlicher Dank gebührt Herrn Oberst Werstler (stellv. Kommandeur LL/LTS Altenstadt), Herrn Oberfeldarzt Dr. Hengstermann (Kommandeur GebSanRgt42 Kempten), Herrn Brigadegeneral Habersetzer, sowie Herrn Oberst Sanden. Es war mir eine Freude und eine besondere Ehre, so wunderbare Unterstützung seitens der „Aktiven Truppe“ zu erfahren. DANKE! Eines ist gewiss: Der nächste „Marsch der Verbundenheit“ wird nicht lange auf sich warten lassen….. Ihre Irmengard Röhle Frauenbeauftragte Landesgruppe Bayern
mit unseren Soldaten im Einsatz!
Alles beginnt mit der Sehnsucht", schrieb die Dichterin Nelly Sachs einmal. In dieser Sehnsucht steckt eine ungeheuere Kraft. Sie lässt uns nicht mehr los. Sie ist der Anfang aller Veränderung. Viele, die zum ersten Mal vom Jakobsweg hören, verspüren ab diesem Tag den stärker werdenden Wunsch, sich selbst auf diesen Weg zu machen und ihn zu erleben. So erging es auch mir. Mein Bayerischer Jakobsweg steht unter dem Leitgedanken:
Marsch der Verbundenheit mit unseren Soldaten im Einsatz!
Ein Soldat kann seinen Auftrag nur dann erfolgreich erfüllen, wenn er um den Rückhalt in Staat und Gesellschaft weiß. Im Soldatengesetz ist dieser Zusammenhang festgehalten, in dem es heißt, dass Staat und Soldaten einander in einem wechselseitigen Treueverhältnis verbunden sind. Zeigen wir unseren Soldaten unsere Verbundenheit. Unabhängig von einer persönlichen Zustimmung oder Ablehnung eines Einsatzes der Bundeswehr haben es unsere Frauen und Männer im Einsatz einfach verdient, dass man menschlich zu ihnen hält. Denn sie leisten einen befohlenen Dienst für unser Land. Die oft vergessenen und gleichzeitig hoch belasteten Familienangehörigen schließe ich in diese Solidarität mit ein.
Die Bundeswehr gibt ihre durch christlich-abendländische Wertevorstellungen geprägte Kraft im Einsatz. Die Gesellschaft gibt dazu Kraft durch eine grundsätzliche Solidarität.
den Kommunen an meinem Weg würde Ich gerne die
„Gelbe Schleife“
als Symbol der Solidarität überreichen.
Ich freue mich sehr auf eine persönliche Begegnung und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Irmengard Röhle
„Marsch der Verbundenheit“ 16. bis 25. August 2010 von München nach Lindau
Ich danke Ihnen von Herzen, dass Sie sich Zeit nehmen für diese Aktion und freue mich über Ihre Rückmeldung.
Montag, 16. August, 1. Tag, 25 km:
München Pullach Kloster Schäftlarn
Dienstag, 17. August, 2. Tag, Hauptroute 26 km:
Kloster Schäftlarn Ebenhausen Start Zell Neufahrn Harkirchen Manthal Starnberg Aschering Kloster Andechs
Mittwoch, 18. August, 3. Tag/Route C 25 km:
Kloster Andechs Erling Pähl Raisting Unterstillern Wessobrunn
Donnerstag, 19. August, 4. Tag, 26 km:
Wessobrunn Linden Hetten Hohenpeißenberg Rottenbuch
Freitag, 20. August, 5. Tag, ü. Prem 27 km;
Rottenbuch Wildsteig Steingaden Urspring Steingädele Prem Lechbruck
Samstag, 21. August, 6. Tag, 23 km:
Lechbruck Echerschwang Bernbeuren Stötten Bertholdshofen Marktoberdorf
Sonntag, 22. August, 7. Tag, 27 km:
Marktoberdorf Thalhofen Geisenried Oberthingau Beilstein Betzenried Schweikarts Kempten
Montag, 23. August, 8. Tag, 27 km:
Kempten Ermengerst Buchenberg Rechtis Osterhofen Weitnau
Dienstag, 24. August, 9. Tag, Hauptroute, 29 km:
Weitnau Wilhams Aigis Geratsried Mutten Genhofen Aich Hopfen Burkatshofen Simmerberg
Mittwoch, 25. August, 10. Tag, 30 km:
Simmerberg Weiler Lindenberg Allmansried Lötz Adelberg Niederstaufen Sigmarszell Schlachters Streidelsfingen Lindau
Termin-/Treffpunktabsprache bitte unter Tel 0160-97 86 11 19 Frau Röhle
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